ETF Rechner
Rendite, Endkapital und Sparplan berechnen
Häufig gestellte Fragen
Breit gestreute Welt-ETFs (z.B. MSCI World, FTSE All-World) haben historisch eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7–10 % erzielt. Nach Inflation (ca. 2 %) und Abgeltungssteuer (26,375 %) bleibt eine reale Nettorendite von ca. 5–6 % p.a. übrig. Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.
Kapitalerträge (Kursgewinne + Dividenden) werden mit 26,375 % (25 % + 5,5 % Soli) besteuert. Kirchensteuerpflichtige zahlen zusätzlich 8–9 %. Es gilt ein Sparerpauschbetrag von 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Ehepaare) pro Jahr, der steuerfrei bleibt.
Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch – der Zinseszinseffekt wirkt stärker. Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden regelmäßig aus – gut für passive Einnahmen. Steuerlich sind beide ähnlich: seit 2018 fällt bei thesaurierenden ETFs die Vorabpauschale an.
Als Faustregel gilt: mindestens 10–20 % des Nettoeinkommens. Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit: Wer 20 Jahre lang 200 €/Monat anlegt (bei 7 % Rendite), kommt auf ca. 122.000 € Endkapital bei nur 48.000 € eingezahltem Kapital.
ETF-Rendite berechnen – so funktioniert's
ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen Marktindex wie den MSCI World oder den DAX nachbilden. Sie gelten als kostengünstige und diversifizierte Möglichkeit zur langfristigen Geldanlage. Der Zinseszinseffekt wirkt bei ETFs besonders stark: Je früher und regelmäßiger Sie investieren, desto mehr profitieren Sie vom exponentiellen Wachstum.
ETF-Sparplan: Beispielrechnung
Wer monatlich 300 € in einen ETF mit 7 % Rendite p.a. investiert, hat nach 30 Jahren ca. 340.000 € angespart – bei nur 108.000 € eingezahltem Kapital. Der Zinseszinsgewinn beträgt über 230.000 €. Nach Abgeltungssteuer bleiben rund 270.000 € Endkapital.