Renten Rechner 2026

Gesetzliche Rente und Rentenlücke berechnen

Durchschnittslohn 2026: ca. 45.358 €

Häufig gestellte Fragen

Die Rente ergibt sich aus der Formel: Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × aktueller Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert 2026 beträgt 40,22 € pro Entgeltpunkt (West). Entgeltpunkte sammeln Sie, indem Sie jedes Jahr durchschnittlich verdienen – wer genau den Durchschnittslohn verdient, erhält 1,0 Punkte pro Jahr.
Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × aktueller Rentenwert. Zugangsfaktor: 1,0 bei Regelaltersrente; je 0,003 Abzug pro Monat vor der Regelaltersgrenze (max. 14,4 % = 48 Monate). Rentenartfaktor: 1,0 für Altersrente.
Die Regelaltersgrenze liegt 2026 bei 67 Jahren für alle ab Jahrgang 1964. Wer 45 Beitragsjahre hat, kann mit 63 abschlagsfrei in Rente (Rente mit 63). Mit 35 Beitragsjahren ist eine vorzeitige Altersrente mit Abschlägen möglich.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem letzten Nettolohn und der erwarteten Nettorente. Sie zeigt, wie viel Sie zusätzlich für das Alter vorsorgen müssen, um Ihren Lebensstandard zu halten. Im Durchschnitt beträgt die gesetzliche Rente nur 48 % des letzten Bruttogehalts.
Ja. Seit 2005 ist die gesetzliche Rente schrittweise steuerpflichtig. 2026 sind 100 % der Neurenten steuerpflichtig (vollständige Besteuerung). Allerdings gibt es den Grundfreibetrag (12.096 €), bis zu dem keine Steuer anfällt. Zusätzlich fallen KV und PV-Beiträge auf die Rente an.

Gesetzliche Rente 2026 – Rentenformel und Berechnung

Die Rentenformel lautet: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × aktueller Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert für 2026 beträgt 40,22 € (West) bzw. 39,86 € (Ost). Entgeltpunkte sammeln Sie mit jedem Beitragsjahr – wer exakt den Durchschnittslohn (ca. 45.358 €/Jahr) verdient, erhält genau 1,0 Punkte pro Jahr.

Frühverrentung und Rentenabschläge

Für jeden Monat, den Sie vor der Regelaltersgrenze (67 Jahre) in Rente gehen, werden 0,3 % Abschlag fällig (= 3,6 % pro Jahr). Wer mit 63 in Rente geht, hat 14,4 % weniger Rente – lebenslang. Mit 45 Beitragsjahren entfallen die Abschläge (Rente mit 63).

Rentenlücke und private Vorsorge

Das gesetzliche Rentenniveau liegt 2026 bei etwa 48 % des Durchschnittslohns. Für viele Menschen entsteht damit eine erhebliche Rentenlücke. Private und betriebliche Altersvorsorge (Riester, bAV, ETF-Sparplan) helfen, diese Lücke zu schließen.