Stundenlohn Rechner 2026

Brutto- und Nettostundenlohn schnell berechnen

Häufig gestellte Fragen

Formel: Stundenlohn = Monatsgehalt × 12 / (Wochenstunden × 52). Bei 40 Std./Woche und 12 Monaten: Stundenlohn = Monatslohn × 12 / 2.080 Jahresstunden. Beispiel: 3.000 €/Monat × 12 / 2.080 Stunden = 17,31 €/Stunde.
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt 2026 12,82 € pro Stunde (Stand: 1. Januar 2026). Für bestimmte Branchen (z.B. Bau, Pflege, Elektrohandwerk) gelten höhere Branchenmindestlöhne.
Der Nettostundenlohn ergibt sich aus dem Nettolohn dividiert durch die Jahresstunden. Er hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen ab. Ein grober Richtwert: Der Nettostundenlohn beträgt etwa 60–70 % des Bruttostundenlohns (je nach Einkommenshöhe und Steuerklasse).
Als Faustregel gilt: Freelancer-Stundensatz ≈ Angestellten-Bruttostundensatz × 2–3. Der Aufschlag deckt Ausfallzeiten, Krankheit, Urlaub, eigene Sozialversicherung, Akquisezeit, Betriebskosten und Gewinn ab. Bei 3.500 € Monatsgehalt entspricht das ca. 20 €/Std. × 2,5 = 50 €/Std. Freelancer-Satz.

Stundenlohn 2026 berechnen – Formel

Formel: Stundenlohn = Jahresgehalt / (Wochenstunden × 52). Oder genauer: Jahresgehalt / (effektive Arbeitsstunden nach Abzug von Urlaub und Feiertagen). Bei 40 Std./Woche und 30 Urlaubstagen + 10 Feiertagen beträgt die effektive Jahresarbeitszeit ca. 1.920 Stunden.

Gesetzlicher Mindestlohn 2026

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt ab dem 1. Januar 2026 12,82 €/Stunde. Die Mindestlohnkommission überprüft den Satz alle zwei Jahre. Bestimmte Branchen haben höhere tarifliche Mindestlöhne, z.B. Bau (ca. 15–18 €), Pflege (ca. 15–18 €) oder Elektrohandwerk (ca. 14–16 €).

Freelancer-Stundensatz kalkulieren

Freelancer müssen alle Kosten in ihren Stundensatz einrechnen: Sozialversicherung, Krankenversicherung, Rücklagen für Krankheits- und Urlaubstage, Betriebskosten und eine Gewinnmarge. Als Faustregel gilt: Freelancer-Satz ≈ Angestellten-Bruttostundensatz × 2–3.