Weihnachtsgeld Rechner 2026

Netto-Weihnachtsgeld und Steuerbelastung berechnen

Häufig: ½ bis 1 × Monatsgehalt

Häufig gestellte Fragen

Es gibt keine gesetzliche Mindesthöhe für das Weihnachtsgeld. Tarifliche Regelungen sehen häufig ein halbes bis zu einem ganzen Monatsgehalt vor. Laut Statistischem Bundesamt erhalten ca. 54 % aller Arbeitnehmer Weihnachtsgeld, im Durchschnitt ca. 2.700 € brutto.
Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Ansprüche entstehen aus: Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Einzelarbeitsvertrag oder betrieblicher Übung (wenn der AG das Weihnachtsgeld mindestens 3 Jahre ohne Vorbehalt zahlt).
Wenn der Arbeitsvertrag eine Rückzahlungsklausel enthält und der Arbeitnehmer bis zu einem bestimmten Datum kündigt (oft 31. März des Folgejahres), kann eine anteilige Rückzahlung verlangt werden. Weihnachtsgeld bis 100 € ist rückzahlungsfrei. Bei Beträgen bis 1 Monatsgehalt sind Rückzahlungsklauseln bis Ende Februar zulässig.
Das Weihnachtsgeld ist regulär lohnsteuerpflichtig und wird zusammen mit dem Dezembergehalt versteuert. Da dies zu einem höheren Steuersatz führen kann, prüfen Sie, ob die Fünftelregelung günstiger ist. Diese wird automatisch angewendet, wenn das Weihnachtsgeld als 'sonstiger Bezug' ausgewiesen wird.

Weihnachtsgeld in Deutschland – Anspruch und Höhe

Einen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld gibt es nicht. Ansprüche entstehen durch Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder betriebliche Übung. Ca. 54 % der Arbeitnehmer in Deutschland erhalten Weihnachtsgeld, im Schnitt ca. 2.700 € brutto. Das entspricht häufig einem halben oder einem ganzen Monatsgehalt.

Weihnachtsgeld Besteuerung 2026

Das Weihnachtsgeld ist vollständig steuer- und sozialversicherungspflichtig. Bei Auszahlung als "sonstiger Bezug" im Dezember wird die Jahressumme-Methode angewendet: Das Finanzamt berechnet die Steuer auf Basis des Jahreslohns + Weihnachtsgeld. Das ist oft günstiger als eine laufende monatliche Versteuerung.

Rückzahlungsklauseln prüfen

Viele Arbeitsverträge enthalten Rückzahlungsklauseln: Wer vor einem bestimmten Datum kündigt (oft 31. März), muss das Weihnachtsgeld anteilig zurückzahlen. Rechtlich gilt: Klauseln bei bis zu einem Monatsgehalt sind bis Ende Februar zulässig, bei höherem Betrag bis Ende März.